Willkommen auf meiner Webseite

 

 

Hier haben Sie Gelegenheit, sich einen Überblick über mein Werk zu verschaffen. Was bei der Vielzahl der Arbeitszyklen über all die Jahre garnicht ganz einfach ist. Um das zu erleichtern stehen die Bilder fein säuberlich in einzelnen Abteilungen unter dem Fach "Galerie", oben.

 

 

Viele der Arbeiten sind natürlich in alle Welt verstreut, aber Etliches hat auch noch nicht den Weg zu seinem Verehrer gefunden.

 

Sie haben Interesse? Dann mailen Sie mich doch an. (Reiter "Kontakt", auch oben) Ich werde mich umgehend melden.

 

Viel Spaß!

 

 

 

ÜBER MEINE MALEREI

 

Von Anfang an war die Malerei für mich gegenständlich. Mir bedeutet sie etwas, wenn sie auf den Augenschein bezogen ist. Und der war von Anfang an reizvoll, weil der Augenschein von etwas immer irrational aufgeladen ist. Mir als Betrachter natürlich mit meiner eigenen Metaphysik. Und in der Malerei zusätzlich mit der des Malers. Darin zeigt sie mir eine Sichtweise auf Dinge der Welt, aus der ich lerne.

 

Außerdem war sie zunächst nichts weiter, als "Fotografie mit anderen Mitteln", denn ich war einmal gelernter Fotograf. Und das Foto konnte fast das Gleiche wie Malerei, nämlich einen emotionalen Eindruck der Welt vermitteln. Allerdings nur fast so gut wie die, denn es gab Photoshop noch nicht. Also fing ich an, surreale "Wirklichkeiten" zu malen. Es wäre damals weit aufwendiger und teurer gewesen, die Bilder die ich im Kopf hatte, als Fotos herzustellen.

Ich hörte nicht mehr auf damit und nach zwei Jahren des Malens hatte ich Erfolg.


Gabriel von Max -Christus- Gabriel von Max -Christus-

Viel später erst fand ich heraus, daß die Malerei schon immer in mir war. Und nicht nur, weil bereits meine Eltern und Großeltern neben Schriftstellern und Bildhauern auch Maler waren. Sie alle haben mir die Kunst als solches zuerst, sagen wir, eher verdeckt.

Irgendwann, im Jahre 1993 kam ich dahinter, nach welchem Bild in mir ich nach einem Jahr des Experimentierens mit "Köpfen"  eigentlich suchte. Vielleicht sogar von Anfang an-

Ein Christuskopf des Malers Gabriel von Max aus dem 19. Jhdt. wollte sich aus mir heraus zu etwas kristallisieren. Ein Bild, das ich als Kind oft in seiner düsteren Ecke im Atelier meines Großvaters  besuchte. Und es hatte mich stets gegruselt.

Seitdem ich es wiederfand, bezeichne ich dieses Bild als die "Mutter aller meiner Bilder". Der Grund ist der- Es zeigt einen Menschen, der mit seinem Blick durch die geschlossenen Lider exakt an der Grenze zwischen Leben und Tod steht. In ihm manifestiert sich für mich die perfekte Balance zwischen Werden und Vergehen, auf vollkommene Weise. Und um die ging es mir in meiner Kunst schon immer.

Mit dieser Feststellung wurde die Malerei zu meinem Experimentierfeld mit Spiritualität und dem Erbe der christlichen Ikonografie.

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